Grenzübergang Helmstedt- Marienborn

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Der Grenzübergang Helmstedt–Marienborn war der größte und wichtigste Grenzübergang an der innerdeutschen Grenze zwischen der DDR und BRD. Es gab den Kontrollpunkt Helmstedt (Westdeuschland) und den Grenzübergang Marienborn (Ostdeuschland). Durch seine Lage und der damit verbundenen Nähe zu West-Berlin war er der Transitübergang mit der größten Verkehrslast. Hinzu kommen noch der Reiseverkehr in die DDR und nach Polen. Der Übergang bestand von 1945 bis 1990, dem Mauerfall. Viele aus der Generation, die noch die Teilung miterlebt haben, können sich sicher noch an die Tortur erinnern, die man über sich ergehen lassen musste, bei einem Besuch im Osten oder im Transit nach West-Berlin. Wobei eine Kontrolle an einem Flughafen in der heutigen Zeit doch sehr stark an diese vergangene Zeit erinnert. Nur mit dem Unterschied, das früher auch eine Fahrzeugkontrolle vorgenommen wurde, die es in sich hatte. Aussteigen aus dem Fahrzeug war der erste Schritt, dann wurde das Fahrzeuginnere auseinander genommen. Rücksitzbank herausgenommen oder hochgeklappt. Kofferraum wurde ausgeräumt und durchsucht. Sämtliche Ablagefächer und das Handschuhfach wurden durchsucht, sowie der Motorraum überprüft. Gut war es, wenn bis dahin nichts von den Grenzkontrolleuren beanstandet wurde. War dies aber der Fall, wurde das Fahrzeug in eine separate Halle gefahren und dort komplett ausgeräumt und durchleuchtet, inklusive Körperkontrolle. Es reichte schon ein Westmagazin oder auch nur eine Musikkassette mit sich zu führen, um sich verdächtig zu machen. Bei der Rückreise wurde die Fahrzeugkontrolle noch etwas genauer durchgeführt, da man immer im Verdacht stand eine Person im Fahrzeug versteckt zu haben. Erinnerungen, die man nicht vergisst.

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